Kriegstreiber, Skripal, Ost-Ghuta, Giftgas und die „Brutkastenlüge“

Von Peter Haisenko 

uncuttippWer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Diese alte Weisheit ist in ihr Gegenteil verkehrt worden: Wer Lüge an Lüge reiht, dem glaubt der Westen immer mehr! Seit mehr als 100 Jahren haben die USA und Großbritannien mit dreisten Lügen Kriege vom Zaun gebrochen und fortlaufend Kriegs- und Völkerrecht gebrochen. Angesichts der Angriffsdrohungen gegen Syrien und somit Russland erinnere ich an die besonders dreiste Brutkastenlüge.

Als Saddam Hussein im August 1990 in Kuweit einmarschiert war, wollte sich in den USA trotz allem nicht die erforderliche Kriegswut einstellen. Das Volk war zwar aufgebracht, aber Vietnam war noch zu frisch im Gedächtnis, niemand wollte in den Krieg ziehen. Man beauftragte deshalb eine Werbeagentur damit festzustellen, mit welchem Verbrechen das Volk am meisten aufzubringen sei.

Die Agentur Hill & Knowlton, alte Freunde von Bush Vater, fand heraus, dass Gewalt gegen Kinder oder gar Babys ganz oben auf der „Hitliste“ stand. Man wählte deshalb die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA, Mitglied der Herrscher-Sippe, als Zeugin aus. Sie sagte als Krankenschwester Nayirah aus, wie die irakischen Soldaten die Babys getötet hätten, um die Brutkästen zu stehlen. Nayirah war nie Helferin in einem Krankenhaus und zum fraglichen Zeitpunkt war sie nicht in Kuwait, sondern in den USA. Diese Geschichte war von US Werbe-Strategen frei erfunden und nahm im weiteren Verlauf absurde Ausmaße an. Auf dem Gipfel der Hysterie war die Rede von 312 toten Babys. Die Nennung konkreter Zahlen lässt Lügen glaubwürdiger erscheinen.

Lüge hin, Lüge her – Hauptsache Krieg

In einem Land mit maximal 200.000 Frauen, die für das Kinderkriegen in Frage kommen, ist es statistisch gesehen unmöglich, dass an……

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