Wie jetzt, Mark? Zuckerberg spielt vor dem US-Senat den Ahnungslosen

Der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg tarnte und täuschte sich durch seine Anhörung vor dem US-Kongress. Künstliche Intelligenz soll alle Probleme seiner Plattform lösen.

Protest vor dem US-Kongress während der Anhörung von Zuckerberg am Dienstag CC-BY-NC-ND 2.0 Victoria Pickering

Mark Zuckerberg kann seinen ersten Auftritt im US-Kongress als Erfolg für sich verbuchen. Durch Tarnen und Täuschen vermied der Facebook-Chef echte Antworten auf viele der Fragen, die ihm die Senatoren stellten. Zuckerberg führte die Abgeordneten wiederholt in die Irre, wie ein Factcheck der New York Times deutlich macht. Besonders deutlich wurde dies bei der Frage, warum er die dubiose Datenfirma Cambridge Analytica nicht schon 2015 von der……

…..passend dazu…..
Ruderchampion des Tages: Mark Zuckerberg

Für einen kurzen Moment hätte man hoffen können, dass Mr. Facebook bei seinen ersten Anhörungen vor Abgeordneten des US-Kongresses am Dienstag abend (Ortszeit) in die Mangel genommen wird und alle Leichen aus dem Keller holt. Aber dafür ist Mark Zuckerberg zu windig. Seine Taktik: rudern. Auf die ihm gestellten Fragen gab er widersprüchliche Antworten, die Kongressleute verwirrte er damit erfolgreich.

Anlass der Anhörung ist das Bekanntwerden des eigentlichen Kerngeschäfts von Facebook: sämtliche…….

…und auch noch das…..
Big Data: Facebook erstellt auch von noch nie angemeldeten Personen Profile
Nach dem medialen Aufruhr rund um die Cambridge-Analytica-Datenaffäre haben zahlreiche Facebook-Nutzer ihre Accounts gelöscht. Vor dem Datenhunger des Social-Media-Riesen bewahrt sie das jedoch nicht: Facebook erstellt nämlich auch Profile von Außenstehenden.

Ob die Datenaffäre rund um Facebook und das Unternehmen Cambridge Analytica tatsächlich so skandalös ist wie Medien und Politiker es suggerieren, sei dahingestellt. Immerhin – so betonen jene, die die Social Media verteidigen – haben die Nutzer ihre Daten freiwillig zur Verfügung gestellt. Zudem wäre es naiv, zu glauben, Anbieter sozialer Netzwerke hätten ihre Einrichtung nur geschaffen, um…..

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