“Berlin brennt” – Widerstand der Berliner Feuerwehrleute wirft politische Fragen auf

Seit nunmehr drei Wochen protestieren die Feuerwehrleute vor dem Berliner Rathaus gegen katastrophale Arbeitsbedingungen und Personalmangel. Ihr Protest findet viel Unterstützung. Die vor Kurzem gestartete Petition #BerlinBrennt hat bereits 63.000 Unterschriften erhalten. „Berlin brennt“-Aufkleber werden in allen Teilen Deutschlands verbreitet.

Teilnehmer der Mahnwache mit WSWS-Korrespondent Andy Niklaus (links)

Mit ihrer Mahnwache machen die Feuerwehrleute auf die verheerenden Auswirkungen der rabiaten Sparpolitik des Berliner Senats auf lebenswichtige Bereiche der öffentlichen Versorgung aufmerksam. Bei der Feuerwehr fehlen über 1000 Stellen, die Bezahlung ist schlecht, es herrschen Zwölf-Stunden-Dienste bei einer 48-Stunden-Woche. Die Zahl der Notrettungseinsätze ist…..

…..passend dazu…..
Streik im öffentlichen Dienst: Wachsende Wut über Löhne und Arbeitsbedingungen

Am Dienstag weiteten die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und andere Gewerkschaften die Warnstreiks im öffentlichen Dienst aus. In Berlin, Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen befanden sich laut Gewerkschaftsangaben 60.000 Arbeiter im Streik. Viele tausend beteiligten sich an den Demonstrationen und Kundgebungen.

Kundgebung an der Friedrichstraße in Berlin

Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Lohn, aber mindestens eine Steigerung von 200 Euro. Ein Schwerpunkt des Streiks waren die Flughäfen in München, Frankfurt, Köln und Bremen. Allein die Lufthansa musste 800…..

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