Langsam wächst im Vereinigten Königreich der Zorn auf die Handhabung des Skripal-Falls durch die Regierung

In ihrer täglichen Pressekonferenz am 5. April erwähnt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, dass sich unter der normalen russischen Bevölkerung leiser Missmut und Zorn darüber aufbaut, wie die Regierung des Vereinigten Königreichs den Fall von Sergei und Yulia Skripal behandelt hat. Das klingt vielleicht seltsam, aber ich spüre hier in Britannien ein ähnliches Gefühl von Zorn und Missmut, da immer deutlicher wird, dass die offizielle Erzählung wenig oder keinen Bezug zur Realität hat.

Der Zorn und die Frustration wird in den Kommentarforen unter den Berichten zu dem Thema immer deutlicher. Und dieses Gefühl beschränkt sich nicht auf jene, die man normalerweise als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnen würde. Es scheint, als würden viele, die normalerweise offizielle Verlautbarungen nicht anzweifeln, erkennen, dass mit dem Ganzen etwas ernsthaft falsch ist.

Um genauer zu sein, woher kommt dieses Gefühl? Hier sind 20 von den vielen Gründen für den wachsenden Zorn: 

  1. Es kommt daher, dass man gebeten wird, offen gesagt hanebüchene Behauptungen zu glauben – etwa jene, die für den ganzen Vorfall von zentraler Bedeutung ist: dass die Skripals, die wieder putzmunter sind, mit einem militärischen Nervenkampfstoff vergiftet worden seien, der 5-8 mal giftiger als VX sein soll.
  2. Es kommt daher, wie unsere Regierung rücksichtslos ein anderes Land beschuldigt, – ein nuklear bewaffnetes Land noch dazu – ein Verbrechen begangen zu haben, noch bevor die Untersuchungen zu dem Zwischenfall die grundlegendsten Fakten ermittelt haben.
  3. Es kommt daher, dass die britische Regierung die Untersuchung beeinflusst und politisiert hat, mit Vorwürfen ohne Tatsachen, ihrem Urteil ohne Beweis, ihrem Urteilsspruch ohne Prüfung.
  4. Es ergibt sich aus der Tatsache, dass die……

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