Der Kampf um Ost-Ghouta, durch die Tagesschau-Brille gesehen

Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V.

Programmkritik *)

Der Kampf um Ost-Ghouta, durch die Tagesschau-Brille gesehen
Mindestens 5 Programmverstöße in einem einzigen kurzen Beitrag

Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam

Sechs Jahre lang führten internationale Söldner und mehrere islamistische Terroristenorganisationen ein grauenhaftes Regime im syrischen Bezirk Ost-Ghouta. Sie erzwangen religiöse und ethnische „Säuberungen“, sperrten Andersgläubige (Alawiten) in Käfige und nutzten sie als menschliche Schutzschilde gegen Angriffe der syrische Armee. Aron Lund, schwedischer Journalist, hat dokumentiert, wie die „Rebellen“ und „Aufständischen“ in Ost-Ghouta hausten und wie diese Herrschaft der islamistischen, salafistischen Milizen und ihrer Schariagerichte in der Praxis aussah. In all der Zeit war das Leid der Einwohner Ost-Ghoutas der Redaktion ARD-aktuell kaum eine Zeile wert. Selbst der permanente Beschuss von Wohngebieten im benachbarten Damaskus durch die „Rebellen“ mit hunderten getöteten Zivilisten fand in der Tagesschau kaum Erwähnung.

Die an vielen anderen Kriegsherden im Land unter Feuer stehende syrische Armee hatte den Bezirk östlich der Hauptstadt Damaskus zwar isolieren können, aber erst zu Beginn dieses Jahres verfügte sie über ausreichende Kräfte für den Kampf zu…..

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