Die AfD im Verteidigungsausschuss: Einige kritische Portraits

Der „Ausschuss für Verteidigung“ ist ein Pflichtausschuss. Er bereitet Beschlüsse des Bundestages vor, gibt Empfehlungen ab und versucht mittels seines Selbstbefassungsrechtes eine begleitende und mitsteuernde parlamentarische Kontrolle der Verteidigungspolitik und der Streitkräfte zu gewährleisten. Der Ausschuss verfügt zudem über die Rechte eines Untersuchungsausschusses.

Er wird proportional von im Bundestag vertretenen Parteien besetzt. Bei der extrem rechten „Alternative für Deutschland“ (AfD) war der Andrang größer als die Zahl der Plätze. Ende Januar 2018 wurden die fünf AfD-Mitglieder des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages gewählt. Es bewarben sich vor allem ehemalige Berufssoldaten, von denen aber mehrere leer ausgingen.

Konkret gewählt wurden: Berengar Elsner von Gronow, Jens Kestner, Rüdiger Lucassen, Jan Nolte und Gerold Otten.

Doch wer genau vertritt da die AfD im Verteidigungsausschuss?

Der Korporierte: Berengar Elsner von Gronow (* 1978)

Er war Zeitsoldat bei der Marine und ist Reserveoffizier der Marine. Zudem ist er „Alter Herr“ des Corps Palaiomarchia Halle.

Von Gronow war Leiter des AfD-Bundeskonvents, der aber inzwischen aufgelöst ist. Der Adelige ist auch ein Sprecher der Interessengemeinschaft „Alternative Mitte“ in NRW, die für einen eher pragmatischen Kurs der Partei steht.

Trotzdem teilte er zu Weihnachten 2015 offenbar den Teil eines NSDAP-Gedichtes von Thilo Scheller über gefallene…….

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