Die Geldströme des Empires und die Legenden zur Ablenkung

Das britische Empire schuf gezielt eine Legende, die alle Konkurrenten täuschte und auch zum Evangelium der Verschwörungsliteratur wurde: Die Legende von den kleinen Ghetto-Krämern aus Frankfurt, die sich ungestört…

Bild: Mentmore, Swanker, CC BY-SA 3.0

Das britische Empire schuf gezielt eine Legende, die alle Konkurrenten täuschte und auch zum Evangelium der Verschwörungsliteratur wurde: Die Legende von den kleinen Ghetto-Krämern aus Frankfurt, die sich ungestört unerhörte Vermögen aufbauen konnten und zwei Generationen später teurere Paläste bauten als der Hochadel. Es ist höchst auffällig, dass Figuren aus dem Empire wie Winston Churchill, Nesta Webster, William Guy Carr, Henry Ford oder die weiteren Publizisten der gefälschten “Protokolle von Zion” im englischsprachigen Raum die Märchen an ein Millionenpublikum verbreiteten. In Deutschland sollten die Märchen über die jüdische Weltverschwörung nach dem Ersten Weltkrieg die deutschen Nationalkonservativen ablenken von den Handlungen der angloamerikanischen Siegermacht.

Der Buchhalter 

Mayer Amschel Rothschild, ein kleiner Händler aus der Frankfurter Judengasse, musste jedes Mal beim Verlassen seines Hauses die gelbe Markierung tragen, bei Einbruch der Dunkelheit zurück sein, beim Überqueren der Brücke über den Main Judensteuer zahlen und bei Aufforderung jedes Mal seinen Hut ziehen und sich verbeugen. Das Einsperren der Juden hatte im Prinzip keinen anderen Grund…..

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