Eine fingierte russische Cyber-Attacke und die Folgen

Bildergebnis für Eine fingierte russische Cyber-Attacke und die FolgenSchon ein Verdacht in einem doch recht unbedeutenden Fall sorgt für harte diplomatische Schritte, was würde in der weitaus gravierenderen Situation eines vermeintlichen Cyber-Angriffs geschehen?

Das folgende Szenarium ist fiktiv, bei der gegenwärtigen hysterischen Anti-Russland-Stimmung aber dennoch nicht unwahrscheinlich. Als Beispiel sei mit dem im Bau befindlichen LNG-Terminal in Litauen ein Zielobjekt angenommen, das nicht einmal einer fragwürdigen Motivkonstruktion wie im Fall der Vergiftung des Ex-Spions Sergei Skripal bedarf.

Eines der größten jemals von der EU finanzierten Bauprojekte, das LNG-Terminal in Litauen, wird durch eine Vireninfizierung für Monate, vielleicht für Jahre zurückgeworfen. Über den Verursacher besteht nach US-amerikanischen und britischen Cyber-Experten kein Zweifel: Es existieren Fingerprints, die auf Russland verweisen. Ebenso lässt sich die Frage nach dem Cui bono leicht……

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