Die NZZ hält über Höcke Gericht

Zeitungsstapel © GEOLITICOZeitungsstapel © GEOLITICO

Ein Bericht der Neuen Zürcher Zeitung über Björn Höcke (AfD) kratzt an der Glaubwürdigkeit des renommierten Blattes: Suggestion durch einen Korrespondenten.

Im Leben gibt es immer wieder mal Missverständnisse. Schwierig wird es dann, wenn sie in einem Gerichtsurteil begründet sind. Als jetzt das Landgericht Köln die Kopie des Holocaust-Mahnmals neben dem Wohnhaus des Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke als Kunst deklarierte, tauchte in den Akten auch ein Bericht der Neuen Zürcher Zeitung auf. Den Akten zufolge soll Höcke behauptet haben, dem Bericht, der sowohl wörtliche Zitate als auch Schilderungen seines Wohnortes enthält, liege kein Interview mit der NZZ zugrunde.

Doch das hatte der AfD-Politiker gar nicht gesagt. Vielmehr hatte Höcke dem Gericht mitgeteilt, dass das für den Bericht geführte Interview mit der NZZ nicht in seinem privaten Wohnhaus, sondern in seinem Thüringer Landtagsbüro geführt worden war. Diese Differenzierung war ihm in seiner Auseinandersetzung mit den……

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