Deutsche Politiker kritisieren Aggressionskurs gegen Russland

Während London und Washington die Kampagne im Fall Skripal weiter anheizen, wächst innerhalb der Europäischen Union die Kritik am aggressiven Kurs gegen Russland. Vor allem in Deutschland haben sich in den letzten Tagen führende Politiker deutlich gegen die Anschuldigungen der britischen Regierung ausgesprochen und vor einer Eskalation bis hin zum Krieg gewarnt.

Am Mittwoch sprach der frühere Vizepräsident der Europäischen Kommission, Günter Verheugen (SPD), in einem Interview mit dem ZDF vom „Beginn einer schweren internationale Krise“, einer Krise, von der er nicht wisse, „ob man sie wirklich unter Kontrolle halten kann“. Und das sei „nun wirklich das Letzte, was wir brauchen können“.

Hier werde eine Krise nicht auf der Grundlage „von gesichertem Wissen, gesicherten Erkenntnissen“ in Gang gesetzt, „sondern auf der Grundlage einer Beweiskette, die auf einer Annahme nach der anderen beruht“. Das sei kein Beweis, er halte „dieses Vorgehen in demokratischen Gesellschaften für nicht möglich“, sagte Verheugen.

Vom ZDF-Moderator Mitri Sirin auf angebliche russische „Vergehen“ wie „die Krim-Annektion“, „den Krieg in Syrien“ und „Cyberattacken“ angesprochen, sagte……

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