Nestlé und Co. ignorieren Werbeverbot für Babymilch

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Hersteller von Milchpulver werben in armen Ländern noch immer aggressiv für ihren Muttermilch-Ersatz. Doch sie streiten es ab.

Eine Untersuchung des «Guardian» und der unabhängigen Kinderrechtsorganisation «Save the Children» in einem benachteiligten Gebiet der Philippinen hat aufgedeckt, dass Nestlé und andere Firmen Ärzte und anderes Gesundheitspersonal bezahlen oder aggressiv briefen, um Mütter zu überreden, ihre Kinder mit Formula-Produkten aufzuziehen. Das ist nach dem international anerkannten «Milk Code» der WHO geächtet und nach philippinischem Recht verboten. Die beteiligten Firmen streiten jedes Fehlverhalten ab.

In den Spitälern werden die Vertreter der Formula-Hersteller wie Nestlé, Abbott und Mead Johnson als «ständig präsent» beschrieben. Die Unternehmen wenden……

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