Drei Jahre Massenmord

Im Jemen ist kein Ende des Krieges in Sicht. UNO spricht von »größter humanitärer Katastrophe unserer Zeit«

S 03.jpgHunger und Bomben: In den Ruinen der Stadt Saada nach einem saudi-arabischen Luftangriff (August 2016) Foto: Naif Rahma/REUTERS

Heute vor drei Jahren, am 26. März 2015, begann eine Militärkoalition unter Führung Saudi-Arabiens eine Intervention im Jemen. Sie folgte dabei einer Bitte des jemenitischen »Präsidenten« Abed Rabbo Mansur Hadi. Dieser war nach dem Sturz seines Vorgängers Ali Abdullah Saleh im Februar 2012 für eine zweijährige Übergangsfrist zum Staatschef gewählt worden, weigerte sich nun aber, abzutreten.

Zum Zeitpunkt der Intervention Saudi-Arabiens und seiner Verbündeten hatte Hadi längst die Kontrolle über das Land verloren. Die Ansarollah, die seit den 80er Jahren für die politischen, wirtschaftlichen und religiös-kulturellen Rechte der etwa 40 Prozent der Bevölkerung Jemens ausmachenden Zaiditen eintraten, hatten große Teile des Landes sowie die Hauptstadt Sanaa eingenommen. Erklärtes Ziel der in westlichen Medien oft auch als »Huthis« bezeichneten Ansarollah war es, die…..

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Ein Appell jemenitischer Kinder an die Welt

Krieg im Jemen: Pressemitteilung von Save the Children: „Je länger der Krieg dauert, desto mehr Kinder werden sterben“ – ein Appell jemenitischer Mädchen und Jungen an die Welt

Heute am Montag,26. März, jährt sich der Jemen-Krieg zum dritten Mal. Diese größte menschengemachte Katastrophe hat Tod, Leid und Zerstörung über ein ohnehin schon vorher bitterarmes Land gebracht. Über 8000 Zivilisten haben bisheuteihr Leben verloren. Mehr als 75 Prozent der Bevölkerung benötigen humanitäre Hilfe, Millionen Kinder stehen am Rande einer……

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