Die Eskalationsstrategie des Westens hat kaum etwas mit dem Skripal-Fall zu tun

Bildergebnis für Die Eskalationsstrategie des Westens hat kaum etwas mit dem Skripal-Fall zu tunDer im Westen dämonisierte Putin in Kreml-Darstellung. Bild: Kreml

Ein Kommentar zur gefährlichen, aber gewollten Eskalation des Konflikts mit Russland, das wieder wie die Sowjetunion das Böse repräsentieren soll, um Einheit zu schaffen

In einer konzertierten Aktion haben gestern die USA, einige EU-Mitgliedsländer, darunter auch Deutschland, sowie Kanada, Norwegen, Albanien und die Ukraine eine Eskalation der Beziehungen mit Moskau fast zeitgleich umgesetzt. Ähnlich wie Großbritannien schon zuvor, werden russische Diplomaten ausgewiesen. Der Grund ist der mutmaßliche Anschlag auf den russischen Ex-Spion und Doppelagenten Skripal und dessen Tochter mit einem Nervengift in Salisbury, für das Moskau verantwortlich gemacht wird, weil es, so die freischwebende Argumentation, keine plausible Alternativerklärung gibt.

Tatsächlich könnten die russischen Geheimdienste oder Kreise im Kreml durchaus für solche Anschläge verantwortlich sein, dort wird nicht moralischer gehandelt als in westlichen Sicherheitszirkeln, womit ausgerechnet mit dem britischen Spion 007, der die Lizenz zum Töten hat, ein Mythos gestrickt wurde, aber in der dunklen Welt der Doppelagenten ist vieles möglich, auch eine Verstrickung mit organisierter Kriminalität. Die in Großbritannien gerne gesehenen russischen Oligarchen…..

 

 

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