Russlands Nothilfeprogramm

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Die grossartigen Pläne der CIA und seiner Hintermänner sind, in Russland die Bevölkerung gegen Putin aufzuwiegeln, indem man allerlei Demonstrationen Unzufriedener organisiert, und soweit wie möglich finanziert.

Ähnlich wie in der Ukraine, ganz rasch und locker, über Nacht einen kleinen Umsturz zu organisieren – mit Bussen, voll mit ausgereichten Dollarbündeln in den Händen haltender «Demonstranten» aus dem dörflichen Umfeld nach Moskau und Petersburg heranzukarren.

Also die legendäre Affäre des Maidan in Kiew ein wenig weiter östlich schlicht zu wiederholen, wird noch lange ein Phantasie-Gespinst der amerikanischen Hochfinanz bleiben. Genau wie die wirre Vorstellung, Russland durch Hunger bettelnd am Boden liegen zu sehen. Im Gegensatz zur zeitweilig hungernden Sowjetunion, die oft grosse Mengen an Nahrungsmitteln und Getreide einführen musste, werden jetzt Nahrungsmittel aller Art, insbesondere Weizen, exportiert.

Wladimir Putin wurde vor 17 Jahren zum Präsidenten Russlands gewählt.

Seither änderte sich einiges, der allgemeine Lebensstandard der Bevölkerung hat sich verdreifacht und den höchsten Stand seit 1864, als die Leibeigenschaft abgeschafft wurde, markant erhöht. Vor Putins Einzug in den Kreml hatte Russland ein Pro-Kopf-BIP (inländische Wirtschaftsleistung) von 9900 $, gemessen an der sog. «Kaufkraftparität» (KKP).

«KKP» beantwortet im Wesentlichen die Frage: «Was kann ich mir in Land A) oder Land B) real kaufen oder leisten, was bekomme ich real für meine verfügbaren Mittel?

Ein Züricher mag in Zahlen, nach Devisenumrechnung, das Zehnfache verdienen wie ein Moskauer, wofür ihn der Moskauer so beneidet, aber nach der 12-fachen Miete bleibt dem Schweizer vergleichsweise nur noch wenig an Extra-Komfort übrig.

Das vergleichbaren BIP hat sich bis 2017, also unter Putin, fast verdreifacht und liegt nun bei 27920 $. Russland hat mittlerweile das höchste Pro-Kopfgefolgt von China mit 16630 $. Die KKP berücksichtigt also die relativen Lebenshaltungskosten und die Inflationsraten des jeweiligen Landes (Warenkörbe), um den Lebensstandard in den verschiedenen Ländern realistisch-praktisch, also real, vergleichen zu können.

Die Inflationsrate fiel unter Putin von 36,4% auf 2,1%. Darauf kann man in Moskau stolz sein, genau so stolz wie auf die Zinsen bei der Bank, wo man bei kurzen Laufzeiten, oder auch bis zu 10 Jahren Laufzeit, 2,62% erhält. Dies gilt übrigens auch für Ausländer. In den westlichen Ländern erhält man normalerweise Nullzins und vielerorts sogar Negativzinsen (eine Frechheit). Die fleissigen Sparer werden in Putins Reich, im Gegensatz zum Westen, wie Sparer und nicht wie Straftäter behandelt.

Besser noch für Putin und seine Landsleute: Der durchschnittliche……

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