„Gute“ Verschwörungstheorien, „schlechte“ Verschwörungstheorien

Verschwörungstheorien sind in den Medien nicht gerne gesehen. Doch es gibt Ausnahmen: Wenn die mutmaßlichen Verschwörer zu denjenigen gehören, die in der Berichterstattung der etablierten Medien die Funktion eines Feindbildes erfüllen, dann ist keine Verschwörungstheorie zu absurd, und man hält sich bisweilen sogar selbst das ‚konspirative Stöckchen‘ hin, über das man dann mit großer Bereitschaft springt. So geschehen am Mittwochabend in der Polit-Talkshow „Maischberger“. Ein Beitrag von Marcus Klöckner.

Der Begriff Verschwörungstheorie ist ein Kampfbegriff erster Klasse. Wenn es um die Deutung und Interpretation der Wirklichkeit geht, setzen Medien ihn besonders gerne ein, um Ansichten abzuwerten und zu stigmatisieren, die den eigenen Interpretationen zu einem bestimmten Ereignis entgegenstehen. Auf Verschwörungstheorien reagieren insbesondere hochrangige Medienvertreter in schöner Regelmäßigkeit mit Empörung und reichlich Verachtung. So weit, so bekannt.

Doch seit geraumer Zeit kann beobachtet werden: Wenn man über unliebsame Regierungen, Gruppen oder Personen „berichtet“, sind viele Medien schnell….

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