Anschlag auf Skripal und der Wille zur Eskalation des Konflikts mit Russland

Bildergebnis für Anschlag auf Skripal und der Wille zur Eskalation des Konflikts mit RusslandSchnell zeigen immer die Finger auf Putin. Der sagte am 18. März bei einer Pressekonferenz nach der Wahl: “I believe that any reasonable person can see that this is total nonsense. It is unthinkable that anyone on Russia would do such a thing ahead of the presidential election and the FIFA World Cup. Absolutely unthinkable.”. Bild: Kreml

Neben der britischen Regierungschefin hat auch die EU ein Interesse an der Eskalation, tragfähige Beweise für eine Verantwortung des Kremls wurden bislang nicht bekannt

Die britische Regierungschefin Theresa May hat es erreicht, die EU und auch die USA wegen des mutmaßlichen Giftanschlags auf den russischen Ex-Spion und Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter Julia hinter sich zu bringen und Russland zu beschuldigen, ohne bislang Beweise dafür vorgelegt zu haben. Erst spät wurden Proben des angeblichen Nervenkampfstoffs Nowitschok, das während des Kalten Kriegs in den 1970er und 1980er Jahren in der Sowjetunion entwickelt worden sein soll, der internationalen Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) übergeben, deren Befund aber noch nicht vorliegt.

Der Schulterschluss der EU mit May war zur Stärkung ihrer Position höchst wichtig und kam sehr gelegen, da sie auch in der eigenen Partei auch wegen der Brexit-Verhandlungen mit der EU weiter an Rückhalt verloren hat. Jetzt ist mit dem neu-alten Feind aus dem Kalten Krieg der Brexit in den Hintergrund gerutscht und ihr Regierungsamt wird vorerst nicht mehr in Frage gestellt.

Offenbar hat sie auch für viele Regierungen der…..

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