Türkei erobert Afrin: Gefahr eines regionalen Kriegs im Nahen Osten

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Türkische Truppen und die sogenannte Freie Syrische Armee (FSA) haben die syrische Stadt Afrin erobert, die überwiegend von Kurden bewohnt wird. Gleichzeitig verschärft Washington seine Drohungen, die syrische Regierung direkt militärisch anzugreifen. Der türkische Einmarsch hat nicht nur Ankaras ohnehin schwierigen Beziehungen zu seinen Nato-Partnern verschlechtert, sondern auch ein neues Stadium im syrischen Bürgerkrieg eingeleitet, das schnell zu einem regionalen und sogar globalen Krieg eskalieren könnte.

Othman Scheich Issa, Co-Vorsitzender des Exekutivrats von Afrin, signalisierte eine Veränderung der Militärtaktik der syrisch-kurdischen Kräfte hin zu einem Guerilla-Krieg gegen die türkischen Truppen. Am Sonntag erklärte er, Ankaras Besetzung werde man mit „beispielloser Standfestigkeit und Widerstand“ begegnen.

Am Montag hatte die syrische Regierung die Besetzung von Afrin durch die türkischen Truppen als „unrechtmäßigen Akt“ verurteilt und „die türkische Invasionsarmee“ aufgefordert „sofort das syrische Gebiet zu verlassen“. In zwei Briefen an den UN-Generalsekretär und an den Vorsitzenden des Sicherheitsrats beschuldigte das syrische Außenministerium die Türkei, das…….

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