Sergei Skripal: Von vergifteten Doppelagenten und der Abstinenz von Beweisen

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Sergei Skripal, dessen Tod die britische Premierministerin Theresa May veranlasste, einen “Krieg der Worte” gegen Moskau einzuleiten, trägt durchaus das Potenzial in sich zu etwas “Größerem” zu werden. Wie absurd aber die britischen Anschuldigungen gegenüber Russland sind, soll ein kleines Gedankenexperiment zeigen, in dem sich zwei Personen zu dem Vorfall unterhalten:

Person 1: Hast Du eigentlich gewusst, dass die USA eine streng geheime Biowaffe besitzen, die sie einsetzen, um politische Feinde zu ermorden? Bislang konnte das zwar niemand beweisen oder irgendwelche Muster dieser Biowaffen nachweisen, aber glaub mir, sie existiert und wird auch eingesetzt.
Person 2: Wie bitte? Geheime Biowaffen? Keinerlei Beweise? Ach, komm. Bleib mir bloß damit weg, du Verschwörungstheoretiker!
Person 1: Upps. Sagte ich die US-Regierung? Ich meinte natürlich die russische Regierung.
Person 2: Oh, du meinst, die russische Regierung? Na dann, klingt das durchaus glaubwürdig.

Was auf den ersten Blick amüsant erscheinen mag, wenn man dieses fiktive Gespräch unter Freunden betrachtet, ist die traurige Realität, wenn…..

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