Transparenz bei der Parteienfinanzierung: überfällig

Viele National- und Ständeräte foutieren sich um Transparenz. Sie werden umdenken müssen, Wähler wollen wissen, wer die Geldgeber in der Politik sind.

In den Kantonen Schwyz und Freiburg müssen politische Parteien künftig offenlegen, woher sie ihr Geld für Wahlen und Abstimmungen haben. Die Medien taxieren den Entscheid als Überraschung, nicht zuletzt, weil die beiden Volksinitiativen von den Jungsozialisten lanciert wurden.

Dass beide Begehren an der Urne eine Mehrheit gefunden haben, ist höchstens für eine Gruppe eine Überraschung: für jene Politiker, die nicht verstehen wollen, dass die eigene Glaubwürdigkeit direkt mit Transparenz zusammenhängt.

Viele Parlamentarierinnen und Parlamentarier ignorieren weiterhin, dass Wählerinnen und Wähler endlich wissen wollen, wer bei Abstimmungen aufwändige Plakat- und Werbeaktionen finanziert und wer bei Wahlen für die omnipräsenten Personenkampagnen das Portemonnaie öffnet. Sie sprechen von Neidkultur…..

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