Russland wird für die Krise in Ost-Ghouta beschuldigt – die Heuchelei des Westen kennt keine Grenzen

Wie üblich hat der Westen seine Fähigkeit gezeigt, eine rasche Antwort abzufeuern, wenn es darum geht, Russland für etwas zu beschuldigen, das man selbst getan hat. Dieses Mal geht es um Ost-Ghouta, einen Vorort von Damaskus unter Kontrolle von Terroristen. Der Vorwurf? Russland und sein Alliierter Syrien würden unschuldige Zivilisten töten, mit ihren „vernichtenden“ Angriffen und einer „Belagerungs- und Aushungerungstaktik“. Immer die gleiche Leier – gegen die Terroristen sind keine Aktion erlaubt, denn da besteht das Risiko der Kollateralschäden. Die westlichen Medien sind auf den Anti-Russland-Zug so rasch aufgesprungen wie die Mitglieder eines Orchesters, die dem Taktstock ihres Dirigenten folgen. Und Nikki Haley, die US-Botschafterin bei der UN hat keine Zeit verloren, dabei mitzumachen. („Die UN muss die ‚barbarischen‘ Angriffe in Ost-Ghouta beenden“)

Man muss sich schon etwas näher mit dem Problem befassen, um zu sehen was in Ost-Ghouta geschieht. Am 21. Februar wurde berichtet, dass Gespräche zur Einstellung der Feindseligkeiten daran scheiterten, weil die Terroristen sich weigerten, ihre Waffen niederzulegen. Die regierungsfeindlichen Gruppen wie die berüchtigte Al-Nusra (Hayat Tahrir al-Sham) haben Zivilisten daran gehindert……

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