Das Recht auf Heimat! Von Evelyn Hecht-Galinski

Von Evelyn Hecht-Galinski

Als Kanzlerin Merkel, ganz die Alte, auf dem heutigen CDU-Parteitag in Berlin die Weichen stellte für die „christliche Menschenwürde“, da war die Verlogenheit dieser Aussagen so eklatant, dass man sich nur noch angeekelt abwenden konnte. Dann warnte auch noch die Kulturstaatsministerin Monika Grütters vor einer „Entchristlichung“ der Gesellschaft, die sich nicht zu ihrer christlichen Identität bekennt. Als sie auch noch auf die vom „Christentum geprägte Geschichte“ verwies, zu deren Werten sich alle Christen, auch Politiker, öffentlich bekennen sollten, dann kann ich nur sagen, diese Kulturstaatsministerin sollte umgehend zurücktreten, weil sie nichts von Kultur versteht, denn die hat absolut nichts mit religiösen Werten zu tun.

Schon der Beginn mit einem „ökumenischen Gottesdienst“ zeigt doch, dass diese Partei im Grunde für jeden Bürger, der sich nicht Gott, sondern den demokratischen „Werten“ verpflichtet fühlt, eigentlich nicht wählbar ist. Mir ist es schleierhaft, wie nicht-christliche Bürger eine Partei wählen können, die sich „Kreuz schlagend“ vor einem Parteitag auf die „christlichen Werte“ einschwört. Für mich als „atheistische….

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