Die US-Strategie, Konfrontationen zwischen Staaten und Kulturen zu inszenieren

Zu der am Ende des letzten Artikels angekündigten Darstellung von Konfrontationsstrategien sei zunächst auf die entsprechenden geostrategischen Konzepte der USA eingegangen.
Innerhalb von zweihundert Jahren haben die USA nach eigenen Angaben über 220 Kriege, militärische Interventionen und CIA-Operationen gegen ausländische Staaten geführt. Wie ein roter Faden zieht sich durch die Geschichte der USA die rücksichtslose Durchsetzung eigener Macht. Über den Erdball sind an wichtigen strategischen Punkten jederzeit einsatzbereite Militärbasen errichtet, deren Zahl von Experten auf ca. 1000 geschätzt wird.

Der US-Geostratege Zbigniew Brzezinski stellte nüchtern fest: „Nicht nur beherrschen die Vereinigten Staaten sämtliche Ozeane und Meere, sie verfügen mittlerweile auch über die militärischen Mittel, die Küsten mit Amphibienfahrzeugen unter Kontrolle zu halten, mit denen sie bis ins Innere eines Landes vorstoßen und ihrer Macht politische Geltung verschaffen können. Amerikanische Armeeverbände stehen in den westlichen und östlichen Randgebieten des eurasischen Kontinents und kontrollieren außerdem den Persischen Golf. Wie die … Karte zeigt, ist der gesamte Kontinent von amerikanischen Vasallen und tributpflichtigen Staaten übersät“ 1

Nun gehört es zum strategischen Werkzeug der USA, nicht einfach irgendwo einzudringen und damit ihren Ruf zu schädigen, sondern zunächst zwischen polar einander gegenüberstehenden Ländern Konflikte…..

Kommentare sind geschlossen.