Ost-Ghouta und Afrin: Im Nebel der Fake News von allen Seiten

Bildergebnis für Ost-Ghouta und Afrin: Im Nebel der Fake News von allen SeitenWeiße Helme retten am 20. Februar ein Mädchen in Hamorya in Ost-Ghouta. Bild: Weiße Helme

Erschütternd ist, wie im Syrien-Konflikt Staatsmedien ungeniert Propaganda oder PsyOps betreiben und viele Medien auf der einen oder anderen Seite mitmischen

Eifrig berichten die gleichgeschalteten türkischen Medien über zivile Opfer der Luftangriffe in Ost-Ghouta. Dabei beziehen sich auf Informationen von “lokalen Zivilschutz-Quellen”, gemeint sind die Weißen Helme. Diese treten in den Gebieten und Städten auf, die in der Regel von islamistischen Gruppen, allen voran den al-Qaida-Ableger al-Nusra bzw. Jabhat Fateh Al-Sham wie in Ost-Ghouta, kontrolliert werden. Russische Medien und Regierungsangehörige wie Außenminister Lawrow rechnen sie direkt den “Terroristen” zu. Sie würden von den USA und Großbritannien unterstütztt.

Kooperieren müssen die Weißen Helme jedenfalls mit den islamistischen Gruppen, die von der Türkei stets als syrische Oppositionsgruppen oder Freie Syrische Armee bezeichnet werden, sonst könnten sie sich in den von diesen kontrollierten Gebieten nicht unbehelligt bewegen, dort filmen und berichten. Wie verlässlich die von den “lokalen Zivilschutz-Quellen” stammenden Zahlen sind, ist jedenfalls….

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