Was war da gerade in Korea – und wann werden wir es endlich kapieren?!

Also gut – zuerst eine kurze Zusammenfassung: Einer der russischen Athleten, der bei den Winterspielen dabei war, wurde positiv auf Meldonium getestet. A und B Probe. Das lässt sich nicht abstreiten, Alexander Krushelnitsky hatte Meldonium in seinem Körper. Aber er wurde vor seinem Abflug von Moskau nach Japan (dort hatten sie ihr Trainingslager) bereits auf eben jene Substanz getestet, und da war er sauber. Also muss er es während der zwei Wochen im Ausland zu sich genommen haben. Aber wartet, es kommt noch besser! Die ermittelte Menge entspricht einer einzigen Dosis. Nicht nur das, aber Meldonium erhöht den Blutfluss und hilft Athleten, die extrem intensive Sportarten betreiben. Habt ihr schon mal ein Curling-Match gesehen? Und Meldonium muss, um wirksam zu sein, regelmäßig eingenommen werden und nicht nur einmal.

Wir fassen zusammen. Ein russischer Athlet nimmt eine einzige Dosis Meldonium, obwohl er mit Bestimmtheit weiß, dass er 1) darauf getestet wird (Meldonium ist DAS Medikament, für das russische Athleten, darunter Maria Scharapowa, in der Vergangenheit beschuldigt wurden 2) dass ihm das überhaupt nicht helfen wird und 3) dass keine Menge an Meldonium, nicht einmal theoretisch, einem Athleten beim Curling hilft (wenn überhaupt, so kann es eher schaden).

Man muss es nicht erwähnen, jeder in diese Geschichte verwickelte in Russland…..

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