Grenzüberwachung in Nordafrika füllt die Kassen der heimischen Rüstungsindustrie

Die Bundesregierung beteiligt sich in Tunesien zum zweiten Mal am Aufbau militärischer Überwachungsanlagen an der Grenze zu Libyen. Hiervon profitieren vor allem einheimische Rüstungskonzerne. Auch Ägypten steht im Fokus.

Weil die Grenzen in Libyen wegen der innenpolitischen Lage schwer zu sichern sind, geraten die Nachbarländer Niger, Tunesien und Ägypten verstärkt in den Fokus der Europäischen Union. Begründet wird dies gern mit der Bekämpfung des Terrorismus, hinter vielen Maßnahmen verbirgt sich aber die verstärkte Migrationsabwehr. In mehreren Projekten arbeiten das Bundesministerium der Verteidigung und das Bundesministerium des Innern derzeit im Sicherheitsbereich mit Tunesien zusammen. Im Rahmen des „Gesamtansatzes der Ertüchtigungsinitiative“, mit der Länder wie Jordanien oder der Libanon zur Grenzüberwachung aufgerüstet…..

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