Überwachung und Kontrolle: Die Grundbedingungen für das Überleben des aktuellen Systems

Das Massaker von Florida ist einmal mehr ein Ereignis, dass mit sehr vielen und vor allem großen Fragezeichen versehen werden muss. Zu viele Ungereimtheiten und Fragen sind im Laufe der Tage aufgetaucht, als dass man diesen Amoklauf bereits als “gelöst und geklärt” betrachten kann. Viele sehen Florida nicht als “spontanes, zufälliges Ereignis” an, das von einem Einzelnen durchgeführt wurde. Was man aber mit Sicherheit sagen kann, ist, dass sowohl der Tiefe Staat in den USA als auch ein Großteil der US-Politik die Geschichte des “einsamen Wolfes (lone wolf)” dazu benutzen, um ihre Vorstellung von Waffengesetzen und -kontrolle endlich “durch zu bekommen”. Schließlich lässt man – ganz nach politischem Konsens über alle Parteigrenzen hinweg – keine Krise ungenutzt vorbei ziehen.

Bereits kurz nach dem Amoklauf gaben die US-Demokraten bekannt, dass sie “Reformen bei der Gesetzgebung bzgl. Waffenbesitz und -kontrolle eingeben” wollen, die einen Umfang von über 100 Seiten haben. Alle 49 demokratischen Senatoren sollen hinter diesem Vorschlag stehen.

Man mag zu den US-Waffengesetzen stehen wie man will. Man sie gut heißen…..

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