Die NZZ akzeptiert immer mehr Schleichwerbung

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Der Zigaretten-Konzern Philip Morris und viele andere dürfen in NZZ-Titeln bezahlte, pseudo-redaktionelle Artikel verbreiten.

In einem illustrierten Beitrag darf Dominique Leroux, «Managing Director» von Philip Morris Schweiz, Werbung machen für «schadstofffreie Alternativen» zu den herkömmlichen Zigaretten. Rund 430 Spezialisten würden in Neuenburg solche «potenziell risikoärmere Produktarten» erforschen und entwickeln. Ein hehres Ziel.

Doch tatsächlich geht es Philip Morris im NZZ-Artikel um das neue Bundesgesetz über Tabakprodukte, das zur Zeit in der Vernehmlassung ist. «Das Tabakproduktegesetz ist eine Chance, Innovationen und Investitionen zu fördern», erklärt Dominique Leroux.

Die von Philip Morris auf NZZ-online verbreiteten Argumente sprechen alle dafür….

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