Report zu israelischen Angriffen auf Gazas Fischer

Report zu israelischen Angriffen auf Gazas Fischer: Tod, Verletzungen und beschädigte Boote

Die Palästinensische Vereinigung der landwirtschaftlichen Komitees (UAWC) hat den Jahresbericht 2017 zu israelischen Angriffen auf palästinensische Fischer im blockierten Gazastreifen vorgelegt. Danach haben israelische Marinesoldaten hunderte Male Fischerboote gejagt und beschossen, selbst wenn sich diese innerhalb der ausgewiesenen Meilen-Zone befanden.

Zwei Fischer, der 33jährige Muhammad Ahmad Al-Hessi und der 25jährige Mohammad Majid Baker, wurden bei Angriffen 2017 durch israelische Marineboote getötet, ohne dass es dafür einen rechtfertigenden Grund gab.

21 Fischer wurden durch gummiummantelte Stahlkugeln oder scharfe Munition verletzt, weitere 39 wurden “unter extremen Bedingungen verhaftet, erniedrigt und unter Missachtung der Menschenwürde in Haft- und Verhöranstalten in den Hafen von Ashdod verbracht”. Außerdem wurden drei Fischerboote komplett zerstört, sechs wurden beschädigt, 13 Boote wurden konfisziert und unzählige Fischernetze und Fischereizubehör wurde von der israelischen Marine zerstört, beschädigt oder beschlagnahmt. Die UAWC hält in ihrem Report fest, dass Israel mit diesen Angriffen auf Fischer kontinuierlich gegen internationales Recht und die Menschenrechtskonvention verstoße, und forderte die internationale Gemeinschaft auf, hierzu nicht zu schweigen, sondern “umgehend Schritte einzuleiten, um diese brutalen Angriffe zu beenden und Fischern Schutz zu geben, damit sie ihrer Arbeit ohne Angst und Einschüchterungen nachgehen können”. Quelle:

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