Jüdisch-israelische Siedler sprühten frühen Freitag anti-palästinensische Graffiti an Wände/Mauern

Woran erinnert uns das?

Dank an Ellen Rohlfs für die Übersetzung?

photo: archive image, Alternative Information Center

Siedler malen rassistische Graffiti an Wände in Nabi Saleh – 2.2.18 – Mor Efrat – Jüdisch-israelische Siedler sprühten frühen Freitag anti-palästinensische Graffiti an Wände/Mauern in Nabi Saleh, nordwestlich von Ramallah, sagte ein lokaler Aktivist.

Der anti-Mauer- und anti-Siedlungs-Aktivist Mohammad Tamimi sagte, dass Siedler, die ein Auto fuhren, das Dorf spät in der Nacht überfielen und Graffiti sprayten, die dazu aufriefen, dass die Familie Tamimi ihre Heimatstadt verlassen solle. Andere Graffiti enthielten Drohungen gegen Dorfbewohner.

Nabi Saleh, das eine Bevölkerung von fast 500 Bewohnern hat, hat aktiv friedliche Opposition gegen die israelische Besatzungspolitik (mit BDS) organisiert und Bewohner organisierten seit fast 12 Jahren jeden Freitag Protestdemos und wurden oft mit Tränengas und Gummi-Ummantelten Stahlkugeln von israelischem Militär begrüßt.

Siedlergewalt gegen Palästinenser und ihr Eigentum ist in der Westbank Routine und wird selten von israelischen Behörden verfolgt. Es schließt Brandstiftung von Eigentum und Moscheen, Steine werfen, Entwurzeln von Ernten und Olivenbäumen ein und Angriffe auf Wohnungen u.a. aus.

Nach WAFA leben 500 000 und 600 000 Israelis in nur für Juden-Siedlungen im besetzten Ost-Jerusalem und in der Westbank in Verletzung des Völkerrechts.

Alle Siedlungen in der Westbank sind nach dem Völkerrecht, speziell Artikel 49 der Vierten Genfer Konvention illegal. In ihr heißt es, dass die Besatzungsmacht weder eigene Zivilbevölkerung in besetztes Gebiet deportieren noch umsiedeln darf.

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