Dollar-Zerstörung und billige Rohstoffe

Amerikaner kaufen Lebensmittel mit Dollars. Der größte Teil der Welt kauft Rohöl mit Dollars. Der Welthandel hängt von Dollars ab. Das ändert sich, aber aktuell ist und bleibt es ein Fakt.

Na und?

Schwächt sich der Dollar gegenüber anderen Fiat-Währungen und gegenüber Rohstoffen ab, braucht man mehr Dollars, um dasselbe kaufen zu können. Jene extraheiße, zuckerfreie, halb-koffeinierte Soja-Latte für fünf Dollar könnte nächstes Jahr dann sieben kosten. Vor 50 Jahren kostete Benzin in den USA 0,25 $ – heute ist es zehnmal so teuer. Langsam oder schnell, Dollars entwerten sich!

Das Problem ist nicht das Benzin, die Ölgesellschaften oder Cafés … das Problem ist der Dollar. “Druckt“ man zu viele Dollars (Euros, Yen, Pfund), kann man sich weniger für sie leisten.

Die Fed hat exzessiv Dollars “gedruckt“ und die globalen Schulden sind in völlig beispiellose Höhen geschossen. Das wird Konsequenzen haben.

Die Dollars wurden investiert, viele in Aktien und Anleihen. Stetig steigende Aktienkurse seit 2009 und der 35-jährige Bullenmarkt bei Anleihen (sinkende Erträge) sind eine Konsequenz massiver Schuldenschöpfung und Dollar-(Euro, Yen, Pfund)-Entwertung.

Open in new windowZyklen und Konsequenzen existieren:

Werfen Sie einen Blick auf den Thomas Reuters Commodity Index (ähnlich dem Goldman Sachs Commodity Index). Achten Sie…..

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