Kanadas Nazi-Problem

The Vineyard of the Saker

Vancouver hat am 16. Januar 2018 für die Geschichte Kanadas ein bedeutendes Event veranstaltet. Kanadas traditionelle Rolle als Friedensstifter in den internationalen Beziehungen wurde auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen. Kanadas Außenministerin Chrystia Freeland führte die „internationale Gemeinschaft“ in einem Kriegs- und Völkermord-Song gegen Nordkorea an. Allerdings ging es bei dem Plan nicht um Nordkorea, so eintönig wie es die von Freeland versammelte Gruppierung auch aussehen lassen wollte. Es fehlten die Harmonien, die ein gut trainiertes Ohr hört, aber die nicht gesungen wurden: Russland und China fehlten auffällig bei dieser Konferenz, obwohl sie in den Monaten vor der Vancouver-Konferenz große Fortschritte zu einem Frieden auf der koreanischen Halbinsel gemacht haben. Sie waren die fehlenden Stimmen.

Wer zugehört hat: ich frage euch, liebe Leser, was steckt hinter diesem eintönigen Lied „Nordkorea ist eine existentielle Bedrohung für die Menschheit“? Wie bei einem nervigen Popsong, den man einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommt, wird hier einem bewusst was wirklich vor sich geht. Für jeden der sich 20 Jahre zurückerinnern kann, was heute in der Antikriegsbewegung leider nur noch selten vorkommt, erinnerte Freelands Kriegslied unheimlich an Tony Blairs Getrommel über irakische Massenvernichtungswaffen, die er ins Ohr von Bush Jr. flüsterte. Oder an Colin Powells „Yellow Cake“-Trara.

Freeland übernahm beim diesjährigen Kriegs-Choral eindeutig die Rolle der Dirigentin. Ihre Eigentümlichkeiten am Kopfende des Tisches mit……

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