Hass wird salonfähig

Pegida-Anhänger gesteht Bombenanschläge. AfD besiegelt Bündnis mit Dresdner Rassisten

84294139.jpgFatih-Moschee in Dresden nach dem Anschlag: »Ich wollte nur ein Zeichen setzen«, sagte der mutmaßliche Täter am Montag Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Am Montag brach der Mann, der sich einst auf der Pegida-Bühne als Nino Köhler vorgestellt hatte, sein Schweigen. In einer persönlichen Erklärung gestand der 31jährige Angeklagte am Landgericht Dresden, vor der Fatih-Moschee in der Landeshauptstadt selbstgebaute Rohrbomben in einem Eimer mit brennbaren Stoffen abgestellt und mittels Zeitschaltuhr gezündet zu haben. Er sei ebenfalls verantwortlich für den am selben Tag – dem 26. September 2016 – explodierten Sprengsatz am »Internationalen Congress Center«. Nino Köhlers Begründung für die Taten: »Ich wollte nur ein Zeichen setzen«. Nachfragen ließ der Angeklagte nicht zu.

Die Staatsanwaltschaft Dresden wirft Nino Köhler versuchten Mord, versuchte…..

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