US verlieren schlimm in Afghanistan, aber Trump wird keine Details preisgeben

Pentagon lässt immer weniger Daten an die Öffentlichkeit gelangen

Jason Ditz

16+ Jahre nach der US-Invasion und Besetzung Afghanistans geht der Krieg schief. Das sind kaum Neuigkeiten, die USA verlieren den Afghanistan-Krieg schon seit geraumer Zeit, und jede neue Datenveröffentlichung zeigt, dass sich die Situation immer weiter verschlechtert.

Abgesehen von der Verdoppelung der fehlenden Strategie, die nicht funktioniert, scheint die Trump-Administration eine hohe Priorität darauf gelegt zu haben, immer weniger öffentliche Informationen über den Krieg anzubieten, nominell, um den „Feind“ davon abzuhalten, die Pläne der USA zu kennen, aber in der Praxis auch, um die amerikanischen Wähler davon abzuhalten herauszufinden, wie schlecht es läuft.

Am Dienstag enthüllte der Generalinspektor für den Wiederaufbau Afghanistans, dass er darum kämpfte, die Erlaubnis zu erhalten, nicht geheime Daten in seinem Bericht an den Kongress freizugeben. Daten, die später vom Pentagon veröffentlicht wurden, sowie Schätzungen der BBC ergeben jedoch eine sich ständig verschlechternde Situation.

Die Daten des Pentagons behaupten, dass höchstens 60% der afghanischen Bevölkerung unter der Kontrolle der Regierung steht, der niedrigste Prozentsatz im Krieg, während die BBC-Studie besagt, dass die Taliban rund 70% des Landes kontrollieren. Antikrieg:

…..passend dazu……
Afghanistan: Mehr als 60.000 Taliban-Kämpfer

Allein die USA haben weit mehr als eine Billion US-Dollar in den Krieg gegen die Taliban investiert, der längste Krieg der USA hat die Macht der Taliban verstärkt und zu einem Rekordanbau von Opium geführt

Über den längsten und auf Pump finanzierten Krieg der USA hat US-Präsident in seiner ersten Rede an die Nation kaum ein Wort verloren. 17 Jahre sind nun amerikanische Soldaten ebenso wie die Bundeswehr und Truppen anderer Staaten in Afghanistan. Über eine Billion US-Dollar hat dem amerikanischen Steuerzahler der Krieg in Afghanistan gekostet, wahrscheinlich deutlich mehr.

Anstatt die Taliban zu stärken, den auf Rekordhöhe gestiegenen Opiumanbau…..

….und noch das letzte……
Afghanistan: Etwa 600 Tote und Verletzte im Januar 2018

Im ersten Monat des neuen Jahres 2018 sind bei Terroranschlägen in verschiedenen Gebieten dieses Landes 228 afghanische Zivilisten getötet und 364 weitere verletzt worden.

Die afghanische Gruppe „Schutz für Zivilisten“ bezeichnete am heutigen Donnerstag die hohe Zahl der verletzten Zivilisten in Afghanistan als besorgniserregend und forderte die Regierung des Landes auf,  praktische Schritte zu unternehmen,  um den Terror  vorzubeugen.

In der vergangenen Woche gab es in verschiedenen Gebieten Afghanistans, darunter in der  Hauptstadt Kabul, Explosionen und…..

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