Trump, der US-amerikanische Gorbatschow von Thierry Meyssan

Für Thierry Meyssan ist die Politik der Vereinigten Staaten seit dem Fall der Sowjetunion gekennzeichnet durch einen Kampf zwischen zwei Schulen. Auf der einen Seite die Anhänger des Wohlstandes, auf der anderen die des Imperialismus. Das Geld oder die Macht. Diese Kluft existiert im Inneren jeder Partei, der Republikaner und der Demokraten. Doch die Zeit vergeht und die Vereinigten Staaten sind am Rande des inneren Zusammenbruchs angelangt. Donald Trump hat also die unbequeme Stellung von Mikhail Gorbatschow eingenommen.

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Alle noch offenen internationalen Fragen werden durch die Weigerung der Vereinigten Staaten – und manchmal ihrer europäischen Verbündeten – gestört, das Wachstum anderer Länder zu gestatten. Washington zögert nicht, auf beschämende Methoden zurückzugreifen, um den Sturz seines Imperiums zu verzögern.

Erinnern wir uns an das Ende der Sowjetunion im Jahr 1991. Dieser Koloss ist zusammengebrochen, ließ die Wirtschaft seiner Völker mehrere Jahrzehnte zurückfallen, die Lebenserwartung der Bewohner brutal mehr als zwanzig Jahre zurückgehen, und verursachte hintereinander den Sturz mehrerer seiner Verbündeten. Die Frage, was die Folgen dieser Katastrophe bei dem anderen großen Imperium des 20. Jahrhunderts – den USA und ihren Verbündeten – sein würden, wurde schon damals gestellt.

Ein prominenter russischer Politologe wie Igor Panarin sagte den Zerfall der Vereinigten Staaten in fünf verschiedene Länder, gemäß der ethnischen Herkunft seiner Bewohner, voraus. Manche dachten, er hätte die Argumentation…..

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