US-Strategie in Syrien durch den Krieg der Türkei gegen die Kurden zum Scheitern verurteilt

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Dauerhafte US-Präsenz wird schwer aufrechtzuerhalten sein

Jason Ditz

Nachdem ISIS fast vollständig aus Syrien eliminiert wurde, haben die USA versucht, ihre Strategie in eine unbefristete Militärpräsenz zu überführen, mit dem Ziel, einen Kampf mit dem Iran aufzunehmen und der Assad-Regierung irgendwann einen Regimewechsel aufzuzwingen.

Diese Strategie scheint heute in Trümmern zu liegen, denn die Invasion der Türkei in Nordsyrien scheint die Lage vor Ort so zu verändern, dass die militärische Präsenz der USA möglicherweise nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

Die türkische Invasion droht das gesamte Territorium der kurdischen YPG zu überrennen, und alle amerikanischen Einsätze in Syrien befinden sich innerhalb des YPG-Territoriums, oft eingebettet in YPG-Truppen. Damit sind die Voraussetzungen für einen Zusammenstoß der USA mit der Türkei geschaffen, da die Türkei den Rückzug der USA aus Manbij, einer von der YPG kontrollierten Stadt, fordert.

Im Moment dreht sich alles um Manbij, weil dieses das nächste Ziel darstellt, aber…..

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