Ist die Welt überhaupt noch zu retten?

Ist die Welt überhaupt noch zu retten?

Foto: Triff/Shutterstock.com

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

gehen wir einen Moment davon aus, Sie wären mit mir einer Meinung: die Demokratie – so man von einer solchen denn überhaupt zu sprechen vermag – stünde mit dem Rücken zur Wand. Sei in Lebensgefahr. Was bräuchte es da? Könnte helfen? Was meinen Sie?

Vielleicht ein weiteres „alternatives“ Medium, das sich dem Markt unterwirft, von Werbung abhängig ist, und in Zeiten sich verschärfender sozioökonomischer Krise die Wahrheit schließlich nur „verkaufen“ kann?

Vielleicht ein weiteres „alternatives“ Medium, dessen Herausgeber oder Chefredakteur meinen, bereits im Besitz der einzig wahren Wahrheit zu sein? Und das seine Aufgabe daher darin sieht, den Rest der Welt nur noch zu dieser zu „bekehren“?

Oder könnte es nicht sein, dass die organisatorischen, emotionalen und intellektuellen Schützengräben eben auch und insbesondere der – ich greife exemplarisch mein eigenes Milieu heraus – linken Arroganz und Rechthaberei, des Sich-über-andere-Erhebens, einer Lösung unseres Problems deutlich abträglich sind? Dass die Demokratie auf diese Weise gar gerettet werden kann?

Oder lassen Sie es mich mit Albert Einstein sagen, der formulierte:

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Das aber tun wir. Wir alle. Viel zu oft.

Besteht also keine Hoffnung mehr? Müssen und werden wir…..

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