Bei Russia-Gate hat das FBI die Hände im Spiel

www.NachDenkSeiten.de - die kritische Website

In der Zeit des Watergate-Skandals warnten die Linken davor, dass die US-Geheimdienste die Politik manipulierten. Doch die Geheimdienste sind heute so sehr vom Hass auf Trump geblendet, dass sie tatsächlich zur Gefahr werden, schreibt der ehemalige CIA-Analyst Ray McGovern. Von Ray McGovern, aus dem Englischen von Josefa Zimmermann.

Russia-Gate entwickelt sich zum FBI-Gate dank der Veröffentlichung von frei zugänglichen SMS zwischen Peter Strzok, einem mitteilsamen Beamten der FBI-Spionageabwehr und seiner geschwätzigen Freundin, der FBI-Juristin Lisa Page. (Zehn anschauliche Texte aus ihrer E-Mail-Korrespondenz finden sich am Ende dieses Artikels.)

Trotz seiner früheren Position als Chef der FBI-Spionageabwehr hing Strzok der naiven Vorstellung an, SMS auf FBI-Diensthandys könnten nicht zurückverfolgt werden. Vermutlich hat er während Security-101-Ausbildung geschlafen. Oder er hat während der Zeit SMS geschrieben. Seine Freundin Page ist sicher nicht glücklich darüber, seiner Zusicherung vertraut zu haben, die Diensttelefone wären sicher genug, um ihre Affäre geheimzuhalten.

War es für Strzok und Page schon peinlich genug, dass ihr pubertär anmutendes Geplänkel veröffentlicht und die vermeintlich geheime Affäre des hochrangigen….

Kommentare sind geschlossen.