Die Massenmedien und imperiale Macht

Der Emmy Award-Preisträger John Pilger gehört zu den wichtigsten politischen Filmemachern des 20. und 21. Jahrhunderts. Von Vietnam über Palästina bis zum nuklearen Krieg war Pilgers Arbeit immer topaktuell und seine beißende Kritik über die westlichen Medien war immer ein Augenöffner. Und ohne Zweifel ist seine scharfe Analyse relevanter und wichtiger denn je. Sein jüngster Film „The Coming War on China“ prophezeit eindringlich das wachsende Potential für einen Krieg zwischen den USA und China.

Randy Credico und Dennis J. Bernstein haben am 18. Januar mit John Pilger über das vielfache Versagen der Konzernpresse bezüglich des Anheizens der verlogenen Flammen über Russiagate gesprochen. Und dass sie Julian Assange den Rücken gekehrt haben – und mehr als Ankläger denn als Journalisten gehandelt haben, deren Pflicht es wäre, die Zentralen der Macht zu beobachten und den Menschen darüber zu berichten.

Sie haben mit Pilger auch über die jüngste Entscheidung der British Library gesprochen, seine substantielle Arbeit und sein unersetzliches Archiv aufzunehmen und es einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Dennis Bernstein: Gratulation, John. Deine Arbeit ist jetzt Teil der Sammlung der British Library.

John Pilger: Es war eine ernüchternde Erfahrung, dass meine schriftlichen Arbeiten auf eine einzige Festplatte gespeichert werden. Es freut mich jedoch, denn im digitalen Zeitalter können die Menschen jetzt meine komplette Arbeit abrufen und ich kann Zugang zu Informationen……

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