Beim türkischen Angriff auf die Kurden in Syrien stehen die USA an der Seitenlinie

WASHINGTON – Als Präsident-Trump im September 2017 auf einer Sitzung der Vereinten Nationen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zusammentraf, umarmte er ihn wie einen Freund und erklärte: „Wir sind uns so nahe wie nie zuvor.“ Fünf Monate später überfallen die Türken die syrischen Kurden, die engsten Verbündeten der USA im Krieg gegen den Islamischen Staat.
Credit Sedat Suna/European Pressphoto Agency
Mit der türkischen Offensive, die trotz Protesten der USA, aber offenbar mit Zustimmung Russlands stattfindet, beginnt eine sehr riskante neue Phase in den Beziehungen zweier NATO-Verbündeter, weil dabei ein zwischen beiden bestehender Interessenkonflikt auf dem Schlachtfeld ausgetragen wird. Daran zeigt sich auch, wie viel Einfluss die USA in Syrien verloren haben, weil sie sich zu sehr auf die Bekämpfung des Islamischen Staates…..

Kommentare sind geschlossen.