Glückwunsch, Menschheit!

Glückwunsch, Menschheit!Foto: frankies/Shutterstock.com

Taumelnd in den kollektiven Untergang.

Die kapitalistische Warenwirtschaft trat mit dem Versprechen von Freiheit und Wohlstand an. Kaum mehr als zwei Jahrhunderte später ist davon nichts übriggeblieben, als Zerstörung, nicht nur in der Gesellschaft und dem Wesen des Menschen, sondern- und das noch viel nachhaltiger- auch in der Natur, aus der wir alle entstammen, und von der wir auch nach jahrhundertelangen Emanzipationsversuchen n noch immer abhängig sind.

Die durch den kapitalistischen Wachtsumsfetischismus angetriebene Ausbreitung der Industrialisierung verschlingt ein zunehmendes Maß an Rohstoffen, die sie zum Teil als Gifte in die Umwelt zurücklässt, frisst sich immer tiefer in Wälder, Gebirge und die Erde, hinterlässt nichts als Abraumhalden und Wüsten, sowie öligen Asphalt. Nach und nach macht der Mensch sich die Natur untertan, unterwirft sie seinen eigenen Gesetzen, seiner Machtbesessenheit und seinem Wachstumszwang. Wir machen uns die Welt wide-wide- wie sie uns gefällt, ahnen aber gleichzeitig klammheimlich, dass dieser Kurs irgendwann in einer Katastrophe münden muss, obwohl wir tapfer alle Schreckensmeldungen ignorieren, die zu einem Umsteuern, einem herumreißen des Ruders noch auf der Zielgeraden anmahnen.

So wird auch die von der NASA finanzierte Studie, die das Ende der Zivilisation auf den nicht mehr fernen Horizont malt, und auch ganz……

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