US-Geheimnisse, -Lügen und -Verwirrungen im Norden von Syrien von Thierry Meyssan

Die Ankündigungen und Dementis der Trump-Administration über die militärischen Entwicklungen im Norden von Syrien zeigen ein dunkles Geheimnis. Paradoxerweise kommt die Türkei den Vereinigten Staaten zu Hilfe, um den „Fehler“ ihrer Offizieren zu korrigieren.

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Das von Staatssekretär Rex Tillerson am 17. Januar gemachte Dementi anlässlich der Bemerkungen des Oberbefehlshabers des CentCom, General Joseph Votel, am 23. Dezember, und des Sprechers der Anti-Daesh Koalition, Oberst Thomas Veale, am 13. Januar, hat Verwirrung verursacht.

Es hat die Türkei nicht befriedigt, die, nachdem sie den US-Beauftragten, Philip Kosnett, am 10. Januar gewarnt hatte und seit dem 13. Januar eine Militäroperation in Afrine und Manbij vorbereitete, hat die Türkei sie tatsächlich am 20. Januar gestartet.

Im Gegensatz zu den Aussagen der Einen und Anderen, war der Beschluss der USA nicht, einen souveränen und unabhängigen Staat im Norden von Syrien zu schaffen, – das ist das französische Projekt -, sondern einen nicht-anerkannten Staat, wie das somalische Puntland oder das Irakisch-Kurdistan. Diese letztere Struktur ist absolut unabhängig und trotz der irakischen Verfassung reagiert sie nicht auf die Befehle des Irak, zu dem sie aber im Prinzip gehört. Sie verfügt übrigens über ihre eigenen Botschaften im Ausland.

Offiziell sollten die Grenzsicherheitskräfte (Syrian Border Security Force) aus 30.000 Mann bestehen, deren Hälfte sich aus den ehemaligen Syrischen Demokratischen….

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