Wie es zum Ersten Weltkrieg kam…

Willy Wimmer: „Wir würden uns mit dieser Frage vermutlich gar nicht beschäftigen, wenn es nicht den NATO-Aufmarsch gegen die Russische Föderation geben würde“

BBC, der Modellsender für westlichen Staatsfunk, posaunte am Freitag, den 19. Januar 2018, das in die Welt hinaus, was der amerikanische Verteidigungsminister, General a.D. John Matthis als neue amerikanische Globalstrategie vor einem Auditorium der John Hopkins Universität formulierte. Klare Botschaft an die Welt: es hat sich seit 1914 und der damaligen Politik gegen das kaiserliche Deutschland und die Habsburger Monarchie nichts geändert.  Amerika braucht Feinde, diesmal sind es China und Russland und jeder, der nicht so denkt, wie die Vereinigten Staaten das vorschreiben. Die EU kommt noch nicht vor, weil sie gefügig genug ist.

Bild: @depositphotos

Willy Wimmer, Staatssekretär a.D., am Telefon im Gespräch mit Prof. Dr. Alexander Sosnowski, Chefredakteur World Economy

WE: Wer hat sich eigentlich den Ersten Weltkrieg ausgedacht? Dieser Krieg begann doch recht plötzlich und seine Nachwirkungen sind bis in die heutige Zeit zu spüren. 

WIlly Wimmer:

Wir würden uns mit dieser Frage vermutlich gar nicht beschäftigen, wenn es nicht den NATO-Aufmarsch gegen die Russische Föderation geben würde. Das hat in Deutschland, vielleicht auch in anderen Ländern, eine interessante Konsequenz. Die Leute beschäftigen sich mit ähnlichen oder identischen Phänomenen. Dann ist es…..

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