Was wäre, wenn… …der Islam Europa erobert hätte?

Was wäre, wenn...Foto: Thongsuk Atiwannakul/Shutterstock.com

Wie das? Ist der Islam nicht eine Religion von gefährlichen Fanatikern und Terroristen? So wird uns auf fast allen Kanälen unaufhörlich „vermittelt“, wo der Feind zu verorten ist.

Allerdings: Ein unbelasteter Blick in die Geschichte kann uns eine kulturelle Welt von atemberaubender Vielfalt eröffnen.

Wenn wir an Spanien (zeitweise in Personalunion mit Portugal) und die Zeit von 711 bis 1492 denken, sollten wir an alle drei großen Buchreligionen denken. Wer über die arabische Kultur in Spanien spricht, darf die Juden nicht vergessen. Mit dem Sieg des Christentums 1492 endete die kulturelle Blüte Spaniens, der Niedergang war unumkehrbar.

Folgende Gedanken mögen einen Beitrag zur Diskussion über das (Feind)Bild Islam beisteuern, das bei uns – im Westen – vorherrscht.

Feindbild Islam? Unbekannte Vielfalt hinter dem Vorurteil.
I. Neues altes Feindbild Islam

„Ein Feind ist jemand, dessen Geschichte du noch nicht gehört hast.“

Dieser Satz lässt sich ergänzen: damit der Feind nicht abhanden kommt, ist es notwendig, das Wissen über ihn zu unterdrücken.

Aber wozu braucht man einen Feind? Werner Ruf beschreibt in seinem Buch „Der Islam – Schrecken des Abendlands“ sehr anschaulich, welche Funktion Feindbilder für die Herrschaft haben. Das WIR wird definiert durch das ANDERE, und indem…..

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