Israelischer Journalist fordert Vergewaltigung palästinensischer weiblicher Häftlinge

Israelischer Journalist fordert Vergewaltigung palästinensischer weiblicher Häftlinge “aber weg von der Kamera”! Wo ist der Aufschrei?

Von Khalid Amayreh

Ein prominenter israelischer Journalist, Ben Caspit, hat Berichten zufolge zur Vergewaltigung und sexuellen Belästigung palästinensischer Frauen aufgerufen, die in israelischen Gefängnissen und Verhörzentren festgehalten werden.
https://www.almasdarnews.com/…/prominent-israeli-journalis…/

Im Falle der Mädchen sollten wir bei einer anderen Gelegenheit, im Dunkeln, ohne Zeugen und Kameras, einen Preis festsetzen”, schrieb er auf Hebräisch. Siehe Link:
Obwohl der hebräische Artikel vor mehr als drei Wochen veröffentlicht wurde, konnte er keinen wirklichen Aufschrei in der israelisch-jüdischen Gesellschaft oder gar unter israelischen Intellektuellen, Politikern und Regierungsbeamten hervorrufen. Die mediale Behandlung der gruseligen Bemerkungen war minimal.

Seit einigen Jahren treibt die israelisch-jüdische Gesellschaft zu extremem Chauvinismus, Chauvinismus, Chaugoismus und Faschismus, da zentristische und linke politische Parteien und Organisationen beinahe von der öffentlichen Bühne verschwunden sind.

Vor ein paar Jahrzehnten hätte ein Zeitungsartikel, der Vergewaltigung fördert, seinen Schreiber hinter Gittern gelandet und ihn in einen echten Paria verwandelt.

Jetzt, da sich das Feuer des jüdischen Faschismus unkontrolliert in ganz Israel ausbreitet, werden rassistische und faschistisch gesinnte Schriftsteller als respektable Vorbilder angesehen, die man nachahmen kann, anstatt sie zu meiden oder zu verurteilen.

Israel erhebt den Anspruch, ein demokratischer und zivilisierter Staat zu sein. Die Tatsache, dass ein prominenter Journalist Verhörer und Sicherheitspersonal leicht dazu anspornen kann, weibliche Häftlinge zu vergewaltigen, und sein Anruf nur eine weitere banale Nachricht ist, bedeutet jedoch, dass Israel effektiv in die Nazi-Sphäre eingedrungen ist.

Deshalb glaube ich, dass ich an alle anständigen Juden appellieren muss, die widerwärtigen Bemerkungen, die Ben Caspit zugeschrieben werden, aufs Schärfste anzuprangern. Darüber hinaus sollten die amerikanischen Medien, die immer schamlos damit beschäftigt sind, Israel zu loben, die hasserfüllten Äußerungen verurteilen.

Ich werde nicht an Netanyahu, Bennett und andere israelische Führer appellieren, sich mit dieser faschistischen Tendenz auseinanderzusetzen, die uns wirklich an den antijüdischen Diskurs erinnert, der im nationalsozialistischen Deutsch vor dem Holocaust vorherrschte. Tatsächlich begannen Auschwitz, Bergen Belsen, Dachau und Treblinka nicht wirklich in den Jahren 1943 und 1944. Sie begannen viel früher, noch vor Kristallnacht, mit der virulent rassistischen antijüdischen Rede, die dem sehr ähnlich ist, was wir heute hier in Israel hören und sehen.

Letztlich sind Netanyahu und Kollegen Vorbilder von Faschismus und Rassismus. Daher wäre es ebenso sinnlos und sinnlos, an sie zu appellieren, gegen den Faschismus in Israel vorzugehen, wie Hitler, Himmler, Eichmann und andere Nazi-Führer zu drängen, die Welle des Hasses zu stoppen, die vor 80 Jahren Deutschland und einen Großteil Europas überschwemmte.

Nichtsdestotrotz, denn es war damals klar, dass nicht alle Deutschen Hitler, Himmler und Eichmanns waren, ist jetzt klar, dass nicht alle Juden Netanjahus, Bennets und Liebertmans sind.

Selbstverständlich appelliere ich an diese gewissenhaften Stimmen, sich wirklich gegen die Welle des Faschismus zur Wehr zu setzen, die jetzt Israel überschwemmt, ein Gebilde, das fälschlicherweise vorgibt, jüdisch und demokratisch zu sein.

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