Geheimdienst-Krimi: Israel ließ angeblich mehr als 3.000 Menschen töten

Der Israelische Geheimdienst soll mehr als 3000 Menschen getötet haben. Bild: Reuters

TEL AVIV. Der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad hat laut einem israelischen Experten mehrere Tausend Menschen getötet.

„Alles in allem reden wir über mindestens 3.000, darunter nicht nur die Zielpersonen, sondern auch viele Unschuldige, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren“, zitiert das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe den Journalisten und Buchautor Ronen Bergman.

Allein während der zweiten Intifada (Palästinenseraufstand) gab es laut Bergman Tage, an denen vier bis fünf „gezielte Tötungen“ angeordnet worden seien, in der Regel gegen Mitglieder der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas. Bergmans neues Buch „Der Schattenkrieg. Israel und die geheimen Tötungskommandos des Mossad. Ein SPIEGEL-Buch“ ist ab Montag (22. Jänner) im Handel erhältlich.

Bergman hat nach eigener Aussage für seine Recherchen mit rund 1.000 Menschen gesprochen, unter ihnen sechs frühere Mossad-Chefs und sechs israelische…..

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