Wichtigste Tendenzen des neuen 2018 Jahres in Russland und der Welt

AbbQuelle: Kartengrafik: Archiv Medienwerkstatt

Politische Prognosen sind in der Ära der Transformation der globalen Weltordnung nicht zuverlässiger als die Wettervorhersage: Wird Schnee versprochen – muss man Regen erwarten, wenn man Sonne verspricht – kommt Sturm.

Dennoch interessieren Prognosen für das neue Jahr das Publikum – in einer Welt, in der jeder neue Tag etwas auf den Kopf stellt, wo Realität und Irrealität so ineinander verschmolzen sind, dass die Wahrsagerei aus dem Kaffeesatz genauer als wissenschaftliche Berechnung sein kann.

Darüber hinaus, je geheimnisvoller und unrealistischer Prognosen sind, desto mehr Aufmerksamkeit und sogar Vertrauen erzielen sie. Dieses Paradoxon wird zum Beispiel von der in Beziehung zur Familie Rothschilds stehende Zeitschrift “Economist” genutzt: Sie veröffentlicht jedes Jahr eine Ausgabe mit Prognosen, begleitet von einem bunten Titelblatt-Rätsel.

Somit deuten die Autoren an, dass die sogenannte Weltelite den Leser vor kommenden Änderungen und sogar Katastrophen warnen würde. Aber wenn wir uns mindestens an die letzten drei Cover mit Prognosen für die Jahre 2015-2017erinnern, ist es einfach festzustellen, dass es nicht mehr als ein Marketing-Trick für den Wirbel um den “Economist” ist.

Dennoch ist die Idee interessant und es geht nicht vorrangig darum in die Zukunft zu schauen, sondern eher um die Vision der politischen Prozesse im neuen Jahr (im historischen Maßstab das ist nur ein Moment) zu formulieren.

Ich gehöre zwar nicht zu den Rothschild- oder Rockefeller-Familien, dennoch werde ich versuchen voraus zu schauen, welche Herausforderungen, Trends und Ereignisse uns im Jahr 2018 erwarten könnten.

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