Planlose amerikanische Politik

Arnold Hottinger's picture
Im Gegensatz zu den Russen scheinen die USA nicht zu wissen, was sie nach dem Sieg Asads zu tun gedenken.

Bashar al-Asad hat immer erklärt, er gedenke ganz Syrien wieder voll unter seine Herrschaft zu bringen. Seine Propagandisten nennen das „Befreiung Syriens vom Terrorismus“. Die Russen haben stets unterstrichen, dass sie Asad vor einem „Regimewechsel“ bewahren wollten. Einen solchen streben die westlichen Staaten und die arabischen Golfstaaten an.

Doch Moskau hat auch immer wieder von der Möglichkeit oder gar Notwendigkeit eines „syrisch gesteuerten Übergangsregimes“ gesprochen. Ziel sei ein „demokratisches und pluralistisches politisches System“ – dies entsprechend der Sicherheitsratsresolution 2042 vom 14. August 2012. Dieser Entschliessung hat Russland zugestimmt. Die Resolution bildet die Grundlage für die Genfer Syrien-Gespräche, die bisher fruchtlos verliefen.

Ein „neues Syrien“ – jedoch unter Asad?

Auch bei anderen Gelegenheiten spricht die russische Diplomatie von…..

Kommentare sind geschlossen.