Zehn Jahre nach Beginn der Finanzkrise: „Vor dem nächsten Großbrand“

Zehn Jahre nach Beginn der Finanzkrise klopfen sich Notenbanker und Politiker auf die Schultern: Das Schlimmste läge hinter uns und die Erholung sei geschafft. Ein Irrtum. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Krise wieder mit voller Wucht ausbricht.

Ihren Platz in den Geschichtsbüchern hat die Präsidentin der US-Notenbank, Janet Yellen, so gut wie sicher. Schon bald wird man ihre Aussage, es gäbe „keine Finanzkrise mehr zu unseren Lebzeiten“ als ein weiteres Beispiel für die Hybris der wirtschaftspolitisch Verantwortlichen zitieren, egal ob diese in Regierungen oder Notenbanken sitzen. Auch „Super-Mario“ dürfte es ähnlich ergehen, hat er zwar unstrittig mit seinem radikalen Eingreifen den Euro zunächst gerettet, die Grundprobleme jedoch massiv vergrößert.

Zehn Jahre nach Beginn der Finanzkrise loben sich die damals wie heute Verantwortlichen für die gelungene Bewältigung der Krise und die Erholung von Wirtschaft und Finanzmärkten. Dabei zeigt eine nüchterne Betrachtung, dass…..

….passend dazu….

Boden mit Fake-Euro-Banknoten© Sputnik/ Ruslan Kriwobok

Warum stößt Russlands Notenbank den erstarkenden Euro ab?

Trotz des Erstarkens des Euro baut die russische Zentralbank den Anteil der europäischen Währung an ihren Reserven weiter ab. Laut Medien trifft die Moskauer Institution damit Vorsorge für den Fall eines Austritts Italiens aus dem Euro.

Die russische Zentralbank hatte bereits im ersten Quartal vergangenen Jahres den Euro-Anteil an ihren Reserven von einst 40 Prozent auf das zehnjährige Tief von 25,7 Prozent reduziert. In dieser Woche wurde bekannt, dass der Anteil der…..

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