Die Zerstörung des Westen durch Identitätspolitik

In meinem kürzlich erschienenen Buch „In der Zeit sein – ein postpolitisches Manifest“ habe ich darauf hingewiesen, dass insbesondere der Westen und Amerika in einen katastrophalen Identitätskonflikt geraten sind. Diese Woche in Virginia haben wir einen flüchtigen Blick davon gesehen.

Im Buch argumentiere ich, dass der Übergang von der traditionellen linken Ideologie zur neuen linken Politik als aggressives Eintreten für sektiererische und spalterische Ideologien verstanden werden kann. Während die alte Linke sich bemühte, uns alle zu vereinen: Schwule, Schwarze, Juden oder Weisse in einen politischen Kampf gegen das Kapital, hat es die Neue Linke geschafft, uns in ID-Sektoren zu teilen. Wir sind geschult, „als …“ zu sprechen: „Als Jude“, „als Schwarzer“, „als Lesbe“. Die neue Linke hat uns gelehrt, uns mit unserer Biologie, unserem Geschlecht, unserer Sexualität und unserer…..

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