Bertelsmann Stiftung trommelt mit manipulierter Umfrage für Schulzens EU

Sicher nicht ganz von ungefähr gab es am Donnerstagvormittag zwei zusammenpassende Meldungen von der Nachrichtenagentur Reuters: „Top Thema – Schulz macht Stärkung der EU zu Bedingung für Bündnis mit Union“ und kurz vorher: „Studie – EU gilt vielen Bürgern als Schutz gegen Globalisierung“. Die Studie stammt von der Bertelsmann Stiftung und ist vor allem dadurch interessant, wie die Umfrageergebnisse zurechtmanipuliert wurden.

Reuters berichtete:

Zu Beginn der entscheidenden Runde der Sondierungen über eine Neuauflage der großen Koalition hat SPD-Chef Martin Schulz die Stärkung Europas zur Bedingung für ein Bündnis gemacht. Man sei sich mit der Union aber im Grundsatz über die Stärkung der EU einig.

Über die Bertelsmann-Studie  erfährt man von Reuters:

Die Europäer betrachten die Europäische Union (EU) nach einer Studie mehrheitlich als einen Schutzschirm gegen negative Globalisierungsfolgen und lehnen Abschottung und Nationalismus ab. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung, die sich auf eine repräsentative Umfrage in der gesamten EU unter mehr als 10.000 Bürgern stützt. „Europa im Jahr 2017 ist parteiübergreifend als Quelle von Stabilität, Wohlstand und Frieden akzeptiert. Das ist ein Erfolg Europas“, sagte Aart De Geus, der Chef der Stiftung.

Mit Schulzens europäischem Horrorkabinett für die Arbeitnehmer hatte ich mich gestern beschäftigt. Nun als zur Hintergrundmusik von Bertelsmann.

56 Prozent der Europäer sehen in der Globalisierung vor……

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